Herr Grünewald von der Bäckerei Grünewald

Case Study
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1. Stellen Sie Ihren Betrieb bitte einmal vor.

Unseren Betrieb gibt es bereits seit über 100 Jahren, seit 1883. Wir führen ihn heute in der 5. Generation. Die Bäckerei Grünewald ist ein reiner Familienbetrieb. Neben mir sind auch meine Frau, meine Schwester und meine Cousine mit im Betrieb. Wir betreiben 29 Filialen und haben 230 Mitarbeiter/innen. Ein nachhaltiges Konzept ist uns sehr wichtig, denn wir möchten den Betrieb auch für die nachfolgenden Generationen gerne erhalten. Bei der Auswahl unserer Rohstoffe setzen wir z.B. auf Regionalität, unsere Eier stammen vom Bauern nebenan, der Kaffee kommt ebenfalls aus der Region. So schaffen wir uns ein stabiles Netz vor Ort.

2. Welche Herausforderungen gab es ursprünglich in Ihrem Betrieb?

Wir hatten immer die Herausforderung, dass neue Verkäufer/innen die Bestellung nur sehr schlecht ausführten, weil ihnen einfach die Erfahrung fehlte, was wann und in welcher Menge nachgefragt wird. Bei den bestehenden Verkäufer/innen war es unterschiedlich, manche hatten ein sehr gutes Gespür für die Bestellung, andere wiederum gar nicht. Eine weitere Herausforderung war, dass die Verkäufer/innen sich nicht immer an meine Vorgaben gehalten haben, welche Produkte bis zum Schluss unbedingt da sein sollten und welche nicht. Persönliche Vorlieben der Verkäufer/innen haben einen großen Einfluss gehabt.

3. Mit welcher Zielsetzung sind Sie auf foodforecast zugekommen?

Foodforecast hat uns damals einfach kontaktiert und seine spannende Lösung präsentiert. Ich war sofort sehr offen und sah Potential. Als erstes haben wir foodforecast dann in einer Filiale getestet und dann wurde es schrittweise weiter ausgerollt.

4. Was hat sich seit Einführung von foodforecast in Ihrem Betrieb geändert?

Durch foodforecast haben wir den kompletten Bestellprozess automatisiert. Die Software von foodforecast spuckt uns täglich eine Verkaufsprognose für die Bestellung des nächsten Tages aus. Diese ist viel genauer als das, was wir auf Basis von eigener Erfahrung prognostizieren können. Das Ergebnis ist, dass wir weniger unnötige Retoure am Abend haben. D.h. wir müssen am Abend weniger wegschmeißen. Gleichzeitig steigern wir aber auch unseren Umsatz bei Backwaren, von denen wir vorher schon mal zu wenig bestellt hatten.

Dadurch, dass die Künstliche Intelligenz von foodforecast die Steuerung übernimmt, werden die Bestellungen nicht mehr von den persönlichen

Einschätzungen der Verkäufer/innen verändert. Ich kann die gesamte Bestellung nun zentral steuern. Ein interessanter Nebeneffekt ist außerdem, dass Diebstahl sofort auffällt bzw. verhindert wird, denn ich weiß dank der Software von foodforecast genau, wie viel bestellt wurde, wie viel verkauft wurde und wie viel übrig sein muss. Abweichungen fallen auf.

5. Was ist für Sie der größte Mehrwert der Software?

Der größte Mehrwert ist für mich die Transparenz. Ich treffe eine Entscheidung über Zielretouren und muss nicht mehr nachkontrollieren, ob diese auch umgesetzt wurde. Es reicht, wenn ich einmal pro Woche die Bestellungen überfliege und dann ggfs. eine händische Anpassung mache, wenn z.B. mal eine Großbestellung reinkam. Die Verkäufer können sich voll auf den Verkauf konzentrieren und die Kasse wird nicht mehr durch den Bestellprozess blockiert. Auch die aktuell sehr hohen Rohstoff- und Energiepreise sind ein wichtiges Argument für die Einführung von foodforecast, denn unnötige Produktion kann man sich einfach nicht erlauben.

6. Kommunizieren Sie die Kooperation mit foodforecast auch an Ihre Kunden? Ist dafür noch weiteres Material von unserer Seite nötig?

Nein, bisher haben wir die Zusammenarbeit mit foodforecast nicht an unsere Kunden kommuniziert. Wir haben nur davon berichtet, wenn Kund/innen nach unserem Nachhaltigkeitskonzept gefragt haben. Es wäre aber auf jeden Fall super, wenn foodforecast ein entsprechendes Marketing Material bereitstellen könnte, um die Zusammenarbeit nach außen zu kommunizieren.

7. Würden Sie foodforecast anderen Kunden weiterempfehlen und wenn ja, warum?

Ja, ich würde foodforecast auf jeden Fall weiterempfehlen. Ich habe bisher durchweg positive Erfahrungen mit foodforecast gemacht und bin sehr zufrieden. Ich merke, dass foodforecast sich ständig weiterentwickelt. Sollten mal Schwierigkeiten auftreten, ist foodforecast sofort zur Stelle und hilft weiter.

8. Ist Ihr Betrieb durch foodforecast nachhaltiger geworden?

Ja, der Betrieb ist deutlich nachhaltiger geworden, weil die unnötige Retoure weg ist.

9. Wie haben sich Ihre Kennzahlen verbessert?

Unser Umsatz bei Dauergebäck ist teils um 80% gestiegen, das ist wirklich beeindruckend. Die Retoure ist deutlich gesunken.

10. Wie ist das Feedback der Mitarbeiter/innen zur Einführung der Software?

Anfangs waren die Mitarbeiter/innen sehr kritisch, v.a. die langjährigen Mitarbeiter/innen, die bei den Bestellungen auf eine langjährige Erfahrung zurückgreifen. Sie haben anfangs immer noch eingegriffen, die Bestellungen händisch angepasst und der Software nicht so richtig vertraut. Aber mittlerweile hat foodforecast auch unsere skeptischen Mitarbeiter/innen überzeugt. Und für neue Mitarbeiter/innen ist es sowieso gar kein Thema, die kennen es ja gar nicht anders.

11. Haben Sie noch Verbesserungsvorschläge? Was würden Sie sich noch wünschen?

Es wäre schön, wenn man die Komplexität noch weiter verringern könnte. Aber das liegt nicht an foodforecast, sondern an dem gesamten Prozess. Wir sind zufrieden und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

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